Come on Luxembourg
Publié le lundi 12 juillet 2010, 10:00 - Luxembourg - Lien permanent
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Kim Kirchen hat Herzprobleme, Fränk Schleck bricht sich die Schulter, die luxemburger Unternehmer demonstrieren vor der Chamber, Jean-Claude Reding schlägt eine neue Lösung für den Index vor und der Allerortens verhasste Preiss wird auf Belair gesichtet. Es läuft was schief!
Der Sommer könnte so schön sein, endlich strahlt die Sonne, Ferienstimmung macht sich breit, das Public Viewing bildet eine Brücke zwischen den Kulturen und lässt einen seit langem mal wieder in den Genuss von richtig gutem Fußball kommen und dann das:
Jean-Claude Reding setzt Schokolade und Zigaretten auf ein Niveau. Was soll das? Sind ihm vielleicht einfach nur die Argumente gegen die unausweichliche Indexmanipulation ausgegangen oder meint er es ernst?! Schokolade genauso gesundheitsschädlich wie Zigaretten und Alkohol. Eine Gefahr für Leben und Leib, zumindest letzteres mag bei so manch einem stimmen.
Sucht, kontrollierter Entzug mit Ersatzdrogen, die Tasse heisse Schokolade auf dem nächsten Weihnachtsmarkt mit 75% Steuern belegt, regelmäßige Treffen der anonymen Kakaoliker, Mars wird’s freuen, das was wir auf der einen Seite vielleicht sparen, haut die Gesundheitskasse auf der anderen Seite gleich wieder raus. Come on.
Als nächstes flüchtet sich Michael Ballack wegen angeblicher Grabenkämpfe innerhalb der deutschen Fußballmannschaft nach Luxemburg. Und was passiert dem guten Mann? Er wird so richtig gut auf der Strasse vernannt. Endlich dass unsere medizinische Versorgung – in diesem Fall Nachbetreuung – international gelobt und gar empfohlen wird, da macht der raue Luxemburger Charme alles wieder kaputt. Auch hier wieder die Frage, was soll das? Ein Hitzschlag? Ein Ausbruch des Bourgeoisen im Luxemburger? Come on.
Das eine wie das andere sind deplatziert und unnötig. Kann nun der Luxemburger sich nicht aufs Wesentliche konzentrieren? Muss Errungenes auf Teufel komm raus erhalten bleiben? Ist Schuld vererbbar?
Ich meine nein, und das ewige Draufrumreiten bringt uns definitiv nicht weiter. Come on.
Article modifié le samedi 10 juillet 2010, 10:10




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